Berufsaussichten - einzigartig

Karrieremesse an der TU Clausthal, Foto: Daniel Grube

Die fortschreitende Globalisierung lässt keinen Zweifel daran, dass sich die Arbeitswelt erheblich verändern wird. Die zunehmende Teilung in allen Arbeitsprozessen führt zu einer immer stärkeren Segmentierung der Tätigkeitsfelder, so dass die Qualifikationsanforderungen und -profile am Arbeitsmarkt häufig nicht mehr zusammenpassen. Genauso wie wir Wissenschaftler der TU Clausthal weltweit vernetzt sind, bereiten wir unsere Studierenden durch die Vermittlung konzeptioneller und analytischer Kompetenzen darauf vor, sich in einer globalisierten Arbeitswelt zurechtzufinden.

Dieses Zusammenspiel der Fachdisziplinen kann nicht früh genug geübt werden. Zum gegenseitigen Verständnis tragen z.B. in Clausthal das vereinheitlichte Grundstudium in den Ingenieurwissenschaften und in Mathematik und Informatik sowie die integrierten Forschungspraktika in den Materialwissenschaften bei. Der Wille zur Zusammenarbeit kommt in Clausthal auch durch eine entsprechende Struktur der Fakultäten und Forschungszentren zum Ausdruck, durch die grundlagenorientierte und anwendungsbezogene Fachgebiete konsequent zusammengeführt werden: Fakultät für Natur- und Materialwissenschaften, Fakultät für Energie- und Wirtschaftswissenschaften sowie Fakultät für Mathematik/Informatik und Maschinenbau.

Der technische Fortschritt fordert gut ausgebildete Fachkräfte. Deswegen investieren viele Unternehmen auch in Krisenzeiten in Forschung und Entwicklung. Gerade in dem vom Fächerspektrum der TU Clausthal geprägten Arbeitsmarkt gibt es eine erhöhte Nachfrage nach gut ausgebildeten Ingenieurinnen und Ingenieuren.

Clausthaler Absolventen

Professor Holger Hanselka, Präsident Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Ulrich Grethe, Mitglied Konzerngeschäftsleitung Salzgitter AG
Dr. Jürgen Großmann, Alleingesellschafter Georgsmarienhütte Holding
Professor Wan Gang, Chinas Minister für Wissenschaft und Technologie

Ein Abschluss an der TU Clausthal ist gut für die Karriere. Der chinesische Forschungsminister Professor Wan Gang hat Anfang der 1990er Jahre an der Technischen Universität seine Doktorarbeit geschrieben. Daneben haben viele Führungskräfte aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter mehrere amtierende Universitätspräsidenten wie Professor Holger Hanselka (KIT), an der Universität im Oberharz studiert. Dazu zählen etwa Jürgen Großmann (Georgsmarienhütte Holding, früher RWE AG), Ulrich Grethe (Salzgitter Flachstahl GmbH) und Friedrich Kirchhoff (Gründer der KIRCHHOFF Gruppe).

Professor Harald Ludanek, Entwicklungsvorstand bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

Professor Harald Ludanek, Entwicklungsvorstand bei Volkswagen Nutzfahrzeuge

Unsere Welt verändert sich in immer kürzeren Zeitabschnitten. Das Internet und die Digitalisierung beschleunigen diese Veränderungen zusätzlich. Informationen sind jederzeit verfügbar, Wissensquellen erschließen sich durch die neuen Medien weltweit und die Kommunikationsgeschwindigkeit ermöglicht immer kürzere Entwicklungszeiten. Vernetzung der Industrie und neue Geschäftsfelder der digitalen Dienste werden neben der konventionellen Industrie unsere Arbeits- und Geschäftsmodelle verändern. Nachhaltigkeits- und Umweltanforderungen für eine bessere Lebensqualität setzen neue Wertmaßstäbe. Kooperationen unterschiedlicher Industrieunternehmen und Dienstleister werden notwendig, um weitere Optimierungspotentiale dabei zu erreichen.

Die TU Clausthal mit ihren ingenieur- und betriebswirtschaftlichen Studiengängen bietet beste Voraussetzungen sich auf die beruflichen Anforderungen vorzubereiten. Es sind Möglichkeiten, die ich heute noch zu schätzen weiß:

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit und Teamarbeit durch die überschaubare Größe der TU Clausthal
  • effizientes „Erlernen“ und „Anwenden“ durch das gute Betreuungsverhältnis von Lehrenden und Lernenden mit großen Praxisbezug
  • internationale Ausrichtung und Förderung der Studierenden
  • Kontakte zur Industrie, die Anwendungsbeispiele vermitteln und den Berufseinstieg erleichtern
  • exzellente Ausbildung des technischen Basiswissens.

Die Neugierde für neue Problemstellung und Herausforderungen, die Weltoffenheit und die Bereitschaft zur Teamarbeit müssen jedoch von den Studierenden genauso mitgebracht werden wie die Neugierde die Technik verstehen zu wollen.

Karrieremesse "hochsprung"

Was haben Unternehmen zu bieten und welche Anforderungen stellen sie an ihre Beschäftigten? Diese Fragen werden auf der Clausthaler Karrieremesse "hochsprung" beantwortet, auf der sich einmal im Jahr regionale Firmen und Global Player präsentieren. Dazu gibt es Informationen über Bewerbungen, Praktika, Abschlussarbeiten, Berufseinstieg und Laufbahnplanung.

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