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Energiesystemtechnik (Ergänzungsstudiengang, Diplom)

 

Der Diplom-Ergänzungsstudiengang Energiesystemtechnik läuft aus. Eine Neueinschreibung in den Diplom-Ergänzungsstudiengang ist nicht mehr möglich. Stattdessen wird der Master-Studiengang Energiesystemtechnik angeboten.

In Zusammenarbeit mit dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen in Goslar bietet die TU Clausthal einen in Deutschland einmaligen Weiterbildungsstudiengang an, der in nur 3 Semestern zum Diplom–Abschluss führt. Dieser Abschluss berechtigt u.a. auch zur anschließenden Promotion.

Fachliche Schwerpunkte

Der Ergänzungsstudiengang Energiesystemtechnik setzt sich aus Grundlagenvorlesungen und vertiefenden Fachvorlesungen zusammen und wird mit einer drei- bzw. viermonatigen Diplomarbeit abgeschlossen. Dabei liegen die Schwerpunkte des Studiums auf ingenieurswissenschaftlichen und mathematischen Inhalten, die durch betriebswirtschaftliche und juristische Inhalte komplettiert werden (siehe Aufbau des Studiums).

Im Rahmen des Vorlesungsangebots werden sowohl konventionelle und regenerative Anlagen zur Energiegewinnung, Stromnetze, Energiespeicher als auch die Funktionsweise des Energiemarktes behandelt. Zusätzlich besteht die Möglichkeit weitere Vorlesungen aus dem Vorlesungsangebot der TU Clausthal zu besuchen, um damit den Modellstudienplan nach persönlichen Interessen zu erweitern.

Die aufgezeigten Studieninhalte verdeutlichen das ganzheitliche Systemdenken eines Energiesystemtechnikers, welches den Studenten vermittelt wird.

Zugangsvoraussetzung

Bachelor-Abschluss oder ein Diplom-(FH)-Abschluss im Bereich

  • Elektrotechnik
  • Maschinenbau
  • Verfahrenstechnik
  • Physikingenieurwesen

oder in einem eng verwandten Studiengang.

Absolventen ausländischer Hochschulen sollten den Nachweis eines vierjährigen Studiums in einem vergleichbaren Studiengang mit einem äquivalenten Abschluss erbringen.

Aufbau des Studiums

  • Ingenieurmathematik
  • Thermodynamik
  • Wärmeübertragung
  • Physikalische Chemie
  • Elektrische Energietechnik
  • Feldtheorie
  • Einführung in das Recht
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Energiesysteme
  • Energierecht
  • Betriebliche Energiewirtschaft
  • Investition und Finanzierung

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Aufgrund ihrer besonderen technisch-wissenschaftlichen Ausbildung sind Energiesystemtechniker in allen Bereichen einsetzbar, in denen Energieerzeugung, -umwandlung, -speicherung oder -transport eine wichtige Rolle spielen. Gerade auf dem Gebiet der sicheren und rationellen Energieversorgung besteht weltweit großer Handlungsbedarf. Denn der Energiebedarf wird auch in Zukunft weiter ansteigen, demgegenüber stehen allerdings die begrenzten Ressourcen und die mit der Energieerzeugung teilweise einhergehenden Umweltbelastungen.

Deutschland nimmt beim Thema Umweltschutz und bei der Einführung neuer Technologien zur Energieversorgung eine Vorreiterrolle ein, woraus sich gerade für junge Ingenieurinnen und Ingenieure viele neue Chancen ergeben. Regenerative Stromerzeugung aus Wind- oder Solarenergie z. B. wird inzwischen auf hohem technischem Niveau eingesetzt und beständig weiterentwickelt. Außerdem werden neue Technologien wie die Brennstoffzelle erforscht und zur Serienreife gebracht. Deshalb werden auch in Zukunft Nachwuchskräfte benötigt, die sich auf dem Gebiet der Energieversorgung engagieren wollen.

Studienfachberatung

Prof. Dr.-Ing. Hans Peter BeckProf. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck
Telefon: +49 5323 72-2570
Fax: +49 5323 72-2104
E-Mail: est@tu-clausthal.de
Institut für Elektrische Energietechnik
Leibnizstraße 28
38678 Clausthal-Zellerfeld

Dipl.-Ing. Thomas HesseDipl.-Ing. Thomas Hesse
Telefon: +49 5323 72-2939
Fax: +49 5323 72-2104
E-Mail: est@tu-clausthal.de
Institut für Elektrische Energietechnik
Leibnizstraße 28
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Überblick
Typ: Diplom-Ergänzungsstudiengang
Keine Neueinschreibung mehr möglich
Dauer: 3 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Diplom-Ingenieurin/Ingenieur
Zulassungsvoraussetzung: Bachelor-Abschluss oder ein Diplom-(FH)-Abschluss im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Physikingenieurwesen oder in einem eng verwandten Studiengang.
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.
Rechtsgrundlagen
Prüfungsordnung (pdf)

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