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Energiesystemtechnik (Master)

 

Die Energiebranche steht vor großen Herausforderungen. Ein Ausstieg aus der Kernenergie zeichnet sich ab, in veralteten Kraftwerken sind neue Investitionen und Technologien erforderlich und viele Rohstoffe, allen voran Erdöl, werden knapper. Hinzu kommen eine sich verschärfende Klimaproblematik, geänderte rechtliche Rahmenbedingungen sowie ein steigender Wettbewerbsdruck am liberalisierten Energiemarkt. Vor diesem Hintergrund werden im Energiesektor Experten benötigt, die diese Situation bewältigen. Sie müssen in der Lage sein, sich mit den komplexen Herausforderungen auseinander zu setzen und beispielsweise aufzeigen, wie die langfristige Versorgung bei einem reduzierten Einsatz fossiler Energieträger sowie dem geplanten Ausstieg aus der Kernenergie nachhaltig gewährleistet werden kann.

Fachliche Schwerpunkte

Das Ziel ist die Kompetenzvermittlung in technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen der Energietechnik, die besonders bei zunehmender dezentraler Energieerzeugung und der Einbindung erneuerbarer Energien entstehen, sowie die Vorbereitung auf Entwicklungs-, Planungs- und Führungsaufgaben in einem internationalen Umfeld.

Im Masterstudiengang werden die Studierenden an aktuelle Forschungsfragen im Bereich der Energietechnik herangeführt. Dabei steht nicht die Vermittlung von Faktenwissen im Vordergrund, sondern vielmehr das Erlangen von Methodenwissen.

Zulassungsvoraussetzung

An der TU Clausthal wird der Bachelor-Studiengang Energietechnologien angeboten. Dieser bildet mit dem Master-Studiengang Energiesystemtechnik eine Einheit. Die Inhalte sind für ein konsekutives Studium optimal aufeinander abgestimmt. Unter Auflagen ist ebenfalls ein Übergang von den Bachelor-Studiengängen Energie und RohstoffeMaschinenbau und Energie und Materialphysik in den Master-Studiengang Energiesystemtechnik möglich.

Fragen & Antworten

 
Zulassungvoraussetzung für den Masterstudiengang Energiesystemtechnik ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium.
 
Der Masterstudiengang Energiesystemtechnik ist ein konsekutiv zum Bachelorstudiengang Energietechnologien ausgerichteter Studiengang. Aber auch Absolventen weiterer, fachlich verwandter Bachelorstudiengänge sind herzlich willkommen. Über die Zulassung und eventuelle Auflagen (nachzuholende Lehrveranstaltungen) entscheidet der Zugangsprüfungsausschuss nach Eingang der Bewerbung.
 
 
Ich kann nur im Wintersemester mit dem Masterstudiengang Energiesystemtechnik beginnen.
 
Nein, es wird lediglich empfohlen im Wintersemester zu starten, da der Modellstudienplan hierauf ausgelegt ist. Es besteht somit auch die Möglichkeit im Sommersemester mit dem Masterstudiengang Energiesystemtechnik an der TU Clausthal zu beginnen.
 
 
Die zu belegenden Lehrveranstaltungen werden mir strikt durch die gültigen Ausführungsbestimmungen vorgegeben.
 
Der Masterstudiengang Energiesystemtechnik beinhaltet einen Wahlpflichtbereich, der etwa ein Viertel des gesamten Curriculums ausmacht. Der Wahlpflichtkatalog ist lang und wird regelmäßig aktualisiert.
Im Rahmen der vorgesehenen Projektarbeit, sowie der Masterarbeit haben die Studierenden ebenfalls die Möglichkeit, ihr favorisiertes Themengebiet eigenständig zu wählen.
 
 
Nach erfolgreicher Absolvierung des Masterstudiengangs Energiesystemtechnik habe ich eine große Auswahl an Möglichkeiten für meine berufliche Zukunft.
 
Während des Studiums genießen die Studierenden des Masterstudiengangs Energiesystemtechnik eine breitgefächerte Ausbildung. Einerseits werden weitere ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen vermittelt, aber auch in verschiedene Fachbereiche (z.B. Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik etc.) ein Einblick gewährt. Daher haben die Absolventen ein breites Betätigungsfeld in allen Bereichen der der Wirtschaftsunternehmen und Verwaltungen, in denen die Energieerzeugung, -verteilung, -speicherung, -umwandlung und -anwendung eine maßgebliche Rolle spielt.
Selbstvertsändlich besteht auch die Möglichkeit zur Promotion im Anschluss an das Masterstudium.
 
 
Die Lehrveranstaltungen werden größtenteils in deutscher Sprache angeboten.
 
Die meisten Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Energiesystemtechnik werden in deutscher Sprache angeboten. Allerdings gibt es auch Vorlesungen, welche in einfacher englischer Sprache angeboten werden. Doch die zugehörige Prüfung findet wiederum in deutscher Sprache statt.
 
 
Nach den Vorlesungen bin ich auf mich allein gestellt und muss zusehen, wie ich mich auf die Prüfung am Ende des Semesters am Besten vorbereite.
 
An der TU Clausthal werden zu den meisten Lehrveranstaltungen zusätzliche Übungen, Tutorien, Repetitorien und Fragestunden angeboten, die den Studierenden bei den Prüfungsvorbereitungen helfen sollen. In den Vorlesungen wird der Stoff durch den jeweiligen Dozenten vermittelt und in den Übungen oder Tutorien wird dieser angewendet.
Sollte trotzdem noch etwas unklar sein, so können die Studierenden sich schnell mit Dozenten oder wissenschaftlichen Assistenten in Verbindung setzen, um noch offene Fragen zu klären.
 
 
Während des Studiums habe ich auch die Möglichkeiten eigenständig zu arbeiten und meine Ideen mit einzubringen.
 
Im Masterstudiengang Energiesystemtechnik sind nicht nur die Vorlesungen vorgesehen, sondern auch entsprechende Praktika an verschiedenen Instituten der Hochschule, um das erlente Wissen auch einmal anwenden und vertiefen zu können. Hierbei kommt es sehr stark auf die Gruppenarbeit und die anschließende Deutung der erzielten Ergebnisse an.
 
 
Die Masterarbeit kann nur an der TU Clausthal geschrieben werden.
 
Die Masterarbeit im vierten Semester des Masterstudiengangs Energiesystemtechnik schließt die Ausbildung ab. Sie kann einerseits an der Hochschule, aber auch in einem Industrieunternehmen geschrieben werden. Die Gutachter der Masterarbeit sind jedoch prüfungsberechtigte Dozenten von der TU Clausthal oder ggf. einer weiteren Hochschule der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH).
 
 
Für die Prüfungen und Klausuren im Studiengang Energiesystemtechnik muss ich sehr viel auswendig lernen.
 
Bei den meisten Veranstaltungen gilt: Verstehen ist besser als auswendig lernen. Das Ziel ist das Verständnis und nicht das einfache Reproduzieren von Vorlesungsinhalten.
 
 
Ich kann auch schon während des Studiums an interessanten Forschungsprojekten mitarbeiten oder in der Lehre mithelfen.
 
An vielen Einrichtungen der TU Clausthal gibt es Stellen für studentische Hilfskräfte. Die Studenten/innen werden häufig zur Unterstützung in der Lehre (Tutorien, Repetitorien, Fragestunden), aber auch in laufenden Forschungsprojekten eingesetzt. So besteht die Möglichkeit nach dem Motto \"\"Learning by doing\"\" sein Wissen zu erweitern.
 
 
Im Masterstudium Energiesystemtechnik haben die Studierenden viel Zeit, die selbstständig eingeteilt werden muss.
 
Beim Masterstudiengang Energiesystemtechnik handelt es sich um ein Vollzeit-Studiengang. Die im Studienplan enthaltenen Vorlesungen, Praktika und Übungen finden zu festen Terminen statt. Die Tutorien werden zu verschiedenen Zeiten angeboten, sodass die Studierenden die Möglichkeit haben, diese nach eigenem Ermessen im Stundenplan zu platzieren.
Durch den umfangreichen Wahlpflichtkatalog haben die Studierende viele Freiheiten bei der Stundenplangestaltung.
 
 
Zu Studienbeginn gibt es eine Einführung , sodass ich nicht auf mich alleine gestellt bin.
 
Zu Beginn des Winter- und Sommersemesters finden für die Erstsemester Einführungswochen statt. Die Teilnahme an den Einführungswochen wird den Studienanfängern/-innen empfohlen. Nach der Begrüßung durch die Dekane folgt die Einteilung in Gruppen sortiert nach den Studiengängen. Man lernt seine Kommilitonen (Mitstudierende) somit direkt am ersten Tag kennen. Diese Gruppen werden durch erfahrende Studenten/innen des jeweiligen Studiengangs während der gesamten Einführungsphase betreut und zeigen den Studienanfängern/innen unter anderem wie man einen Stundenplan erstellt und geben wertvolle Tipps zum Studium. Außerdem werden den Studienanfängern/innen unterschiedliche Einrichtungen der TU Clausthal gezeigt, sodass gleich während der Einführungszeit der Rechenzentrums-Account und die Benutzerkarte (TU-Card) der Universität für Bibliothek und Mensa beantragt werden können.
Auch ein Institutsbesuch am Institut für Elektrische Energietechnik als verantwortliches Institut für die Studiengänge Energietechnologien und Energiesystemtechnik steht auf dem Programm, sodass die Studienanfänger/innenden Studiengangsverantwortliche/n und Studienfachberater/in kennen lernen und Einblicke in die Arbeiten des Instituts erhalten können.
 
 
Auch während des Studiums stehen mir Ansprechpartner zur Verfügung.
 
Für den Bachelorstudiengang Energietechnologien und den Masterstudiengang Energiesystemtechnik gibt es einen studiengangsverantwortliche/n Hochschullehrer/in und eine/n Studienfachberater/in, die jederzeit für Fragen zur Verfügung stehen (E-Mail: est@tu-clausthal.de). Außerdem wurde ein Mentoren- und Tutorenprogramm für die genannten Studiengänge eingerichtet, sodass auch studentische Vertreter/innen zur Verfügung stehen und bei Fragen rund ums Studium weiterhelfen können.
 
 
Mit einem Abschluss als B.Sc. Energietechnologien oder M.Sc. Energiesystemtechnik kann ich im späteren Berufsleben zwischen unterschiedlichen Fachbereichen vermitteln.
 
Die Ausbildung in den Studiengängen Energietechnologien und Energiesystemtechnik ist sehr breit angelegt. Dies hat den Vorteil, dass man einen guten Überblick über verschiedene Fachbereiche bekommt. Daher können die Absolventen/-innen später zwischen Ingenieuren/-innen und Facharbeitern/-innen der verschiedenen Fachbereiche erfolgreich vermitteln.
 
 
Die Belastung durch Prüfungen während des Semesters ist hoch.
 
Während der Vorlesungszeit werden, neben den Lehrveranstaltungen, die aus dem Wahlpflichtbereich wählbaren Praktika angeboten, für die eine entsprechende Vorbereitung notwendig ist. Die Prüfungen finden erst zum Ende der Vorlesungszeit und in der vorlesungsfreien Zeit statt.
 
 
Die Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Energiesystemtechnik haben keine Teilnehmerbegrenzung.
 
Die TU Clausthal ist eine kleine Universität, was den Vorteil hat, dass es im Studiengang Energiesystemtechnik keine Wartelisten gibt. Daher besteht für jeden Studierenden die Möglichkeit nach dem Modellstudienplan zu studieren und die entsprechend angedachten Lehrveranstaltungen im Semester zu wählen. Sollte es dennoch mal zu Engpässen kommen, so kann man sich direkt an die Lehrenden wenden, die nach entsprechenden Alternativen suchen.
 
 
Es ist wichtig, in jeder Vorlesung anwesend zu sein, da man ansonsten den Stoff verpasst?
 
Zu fast allen Lehrveranstaltungen gibt es geeignete Skripte, die ein Mitarbeiten und Nachbereiten der Lehrveranstaltungen ermöglichen. Einige Lehrveranstaltungen sind auch aufgezeichnet und können auf dem Videoserver der TU Clausthal angesehen werden.
Die Teilnahme an den meisten Vorlesungen ist daher freiwillig, wird jedoch empfohlen.
 
 
Ich habe noch weitere Fragen zum Masterstudiengang Energiesystemtechnik
 
Gerne können Sie uns unter est@tu-clausthal.de kontaktieren oder auch einen persönlichen Beratungstermin hier in Clausthal vereinbaren.
 



Aufbau des Studiums

Pflichtfächer
Zu den Pflichtleistungen im Master-Studiengang Energiesystemtechnik gehören vertiefende Vorlesungen aus dem Bereich Mathematik, Kraftwerkstechnik, Elektrotechnik, Strömungsmechanik und Regelungstechnik. Abgerundet wird der Pflichtkatalog durch Angebote aus der Elektrizitätswirtschaft und dem Energierecht.

Wahlpflichtfächer
Etwa ein Viertel des Studieninhaltes wird aus einem Wahlpflichtkatalog in Absprache mit dem Studienfachberater festgelegt. Dadurch bietet sich den Studierenden die Möglichkeit einer selbstgewählten Schwerpunktbildung. Der Wahlpflichtkatalog wird semesterweise erneuert, um Inhalte, die aus aktuellen Forschungsprojekten der TU Clausthal entstanden und in neue Vorlesungen eingeflossen sind, direkt in diesem Studiengang berücksichtigen zu können.

Projektarbeit
Im Master-Studiengang ist eine obligatorische Projektarbeit enthalten. Die Projektarbeit ist eine Studienarbeit, die in einer Gruppe von mehreren Studierenden bearbeitet wird. Neben den inhaltlichen Fragestellungen wird bei dieser Arbeit besonderer Wert auf die Arbeitsweise innerhalb der Projektgruppe und die Organisation der Arbeit gelegt. Die Projektarbeit wird mit einer Präsentation abgeschlossen.

Studienbegleitendes Industriepraktikum
Bestandteil des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit von 10 Wochen.

Master-Arbeit
Der Studiengang wird mit einer Master-Arbeit abgeschlossen, die an einem Institut der TU Clausthal oder in einem Unternehmen durchgeführt werden kann. Die Master-Arbeit wird mit einer Präsentation abgeschlossen.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Aufgrund einer breiten wissenschaftlichen Ausbildung sind Ingenieure der Energiesystemtechnik in Unternehmen in allen Bereichen einsetzbar, in denen Energieerzeugung, -umwandlung, -speicherung oder -transport eine wichtige Rolle spielen.

Deutschland übernimmt beim Thema Umweltschutz und Einführung neuer Techniken zur Energieversorgung eine Vorreiterrolle mit vielen Chancen für junge Akademiker.

Studienfachberatung

Prof. Dr.-Ing. Hans Peter BeckProf. Dr.-Ing. Hans-Peter Beck
Telefon: +49 5323 72-2570
Fax: +49 5323 72-2104
E-Mail: est@tu-clausthal.de
Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme
Leibnizstraße 28
38678 Clausthal-Zellerfeld

Dipl.-Ing. Raimund SchniederDipl.-Ing. Raimund Schnieder
Telefon: +49 5323 72-3597
Fax: +49 5323 72-2104
E-Mail: ma.est@tu-clausthal.de
Institut für Elektrische Energietechnik und Energiesysteme
Leibnizstraße 28, Raum 501
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Foto: IEE
Überblick
Typ: Master-Studiengang
Dauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung: Bachelor-Studium Energietechnologien, Energie und Rohstoffe, Maschinenbau oder Energie und Materialphysik an der TU Clausthal ansonsten siehe Zulassungsvoraussetzungen
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.

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