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Rohstoff-Geowissenschaften (Bachelor)

 

Der Bachelorstudiengang Rohstoff-Geowissenschaften läuft ab dem Sommersemester 2017 aus. Eine Einschreibung ist damit letztmalig nur für Studienanfänger zum SS 17 möglich. 

Die Versorgung mit Rohstoffen ist eine der großen globalen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Die gegenwärtige Verknappung der Seltenen Erden und technologisch bedeutender Metalle sowie an Öl und Erdgas ist bereits spürbar. Im Studiengang Rohstoff-Geowissenschaften werden umfassende Kenntnisse auf allen wichtigen Bereichen des Rohstoffsektors vermittelt.

Fachliche Schwerpunkte

Die Kupfer-Gold-Lagerstätte Ok Tedi im Hochland von Papua-Neuguinea ist eines der laufenden Forschungsthemen der Arbeitsgruppe Mineralische Rohstoffe an der TU Clausthal.

Der Bachelor-Studiengang ist naturwissenschaftlich geprägt. Er umfasst einen Kernbereich von geowissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern, mit denen die Grundlagen für einen erfolgreichen Berufseinstieg oder den Zugang zu einem weiterführenden Studiengang gelegt sind. Die Ausbildung beinhaltet auch eine Fülle praktisch orientierter Veranstaltungen im Gelände (Exkursionen, Kartierung) und im Labor. Behandelt werden die Rohstoffgruppen Steine und Erden, Erze, Erdöl/Erdgas, Grundwasser, Salz und Recycling-Produkte.

Exkursionsgruppe am Findelen-Gletscher bei Zermatt

Fragen & Antworten

Die Ausbildung zum/r Rohstoff-Geowissenschaftler/in dient der wissenschaftlichen Qualifikation der Absolventen/-innen für berufliche Tätigkeiten auf verschiedenen Rohstoffsektoren. Diese umfassen die Aufsuchung, Exploration und Gewinnung, die Qualitätssicherung im Gelände und im Labor, die Erforschung der Bildung von Lagerstätten und ihrer regionalen Verbreitung sowie die Untersuchung von recyclingfähigen Materialien zur Rückgewinnung wertvoller Metalle. Da sich die Nachfrage nach Rohstoffen in den kommenden Jahren noch weiter verstärkt, sind materialorientierte Geowissenschaftler/-innen sehr gefragt.
Ja, aber Grundvorlesungen für Nebenfachstudierende müssen gehört werden.
Wir bemühen uns, die Reisekosten auf die Verpflegungskosten zu beschränken. Für Fahrten und Übernachtungen gibt es in der Regel ausreichend Zuschüsse.
Für Exkursionen ist Outdoor-Kleidung und -Schuhwerk vorzuhalten. Geologen-Kompasse werden mindestens für die ersten zwei Semester kostenlos bereitgestellt. Ein Geologenhammer muss selbst beschafft werden (ca. 50 €).
Grundsätzlich ja, aber es sollte sich um eine bergbaulich- und rohstofforientierte Hochschule handeln; die Dozenten/-innen stehen für ausgewählte Standorte mit persönlichen Beziehungen zur Verfügung.
Nein, erst im Masterstudiengang Rohstoff-Geowissenschaften wird ein ca. einmonatiges Industriepraktikum verlangt.
Englisch ist spätestens ab dem 5. Semester nötig für Literaturverständnis und Kolloquien.
Grundsätzlich kann man im Sommersemester beginnen. Die Einstiegshürde ist aber bei einigen Veranstaltungen höher, da diese für das zweite Fachsemester vorgesehen sind.
Ja, ein Bachlor-Abschluss ist ein berufsqualifizierender Abschluss. Empfehlenswerter ist allerdings ein anschließendes Masterstudium der Rohstoff-Geowissenschaften an der TU Clausthal.
Prinzipiell steht den Absolventen/-innen des Bachelorstudienganges Rohstoff-Geowissenschaften der TU Clausthal ein geowissenschaftliches Masterstudium an anderen deutschen Hochschulen offen. Eventuell sind einige zusätzliche Veranstaltungen an den jeweiligen Fakultäten zu absolvieren.

Anschließende Studienmöglichkeiten

Der Studiengang Rohstoff-Geowissenschaften dauert 3 Jahre und schließt mit einer Bachelor-Arbeit ab. Anschließend kann ein zweijähriges Master-Studium aufgenommen werden, für das an der TU Clausthal folgende Studiengänge in Betracht kommen:

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Die Ausbildung zum Rohstoff-Geowissenschaftler dient der wissenschaftlichen Qualifikation der Absolventen für berufliche Tätigkeiten auf verschiedenen Rohstoffsektoren. Diese umfassen die Aufsuchung, Exploration und Gewinnung, die Qualitätssicherung im Gelände und im Labor, die Erforschung der Bildung von Lagerstätten und ihrer regionalen Verbreitung sowie die Untersuchung von Recycling-fähigen Materialien zur Rückgewinnung wertvoller Metalle. Deutschland verfügt nur über sehr begrenzte Lagerstättenvorräte und importiert sämtliche Metalle und den größten Teil der Energie-Rohstoffe. Der Arbeitsmarkt für Berufseinsteiger ist entsprechend international geprägt. Für einen erfolgreichen Start in ein solches Berufsbild ist die TU Clausthal mit ihren zahlreichen Kontakten zu Rohstoff-orientierten Partnerhochschulen im Ausland sowie internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten eine gute Grundlage.

Am Arbeitsmarkt hält die Nachfrage nach einschlägig ausgebildeten Rohstoff-Geowissenschaftlern und -Ingenieuren mit einem Abschluss an der TU Clausthal seit Jahrzehnten unvermindert an. Dabei ist auch eine zunehmende Nachfrage seitens Forschungsinstitutionen und Behörden zu verzeichnen.

Studienfachberatung

Prof. Dr. Kurt Mengel
Fachgebiet Mineralogie-Geochemie-Salzlagerstätten
Telefon: +49 5323 72-3143
Fax: +49 5323 72-2810
E-Mail: ba.rohgeo@tu-clausthal.de
Institut für Endlagerforschung
Adolph-Roemer-Straße 2A
38678 Clausthal-Zellerfeld

 

Prof. Dr. Bernd Lehmann
Fachgebiet Mineralische Rohstoffe
Telefon: +49 5323 72-2776
Fax: +49 5323 72-2511
E-Mail: bernd.lehmann@tu-clausthal.de
Institut für Endlagerforschung
Adolph-Roemer-Straße 2A
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Überblick
Typ: Bachelor-Studiengang
Dauer: 6 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Studienbeginn:
Letztmalige Bewerbung und Einschreibung nur zum Sommersemester 2017 möglich

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