Maschinenbau (Bachelor)

 

Der Maschinenbau und die Mechatronik sind Querschnittsdisziplinen, auf die die Studierenden durch fächerübergreifende Veranstaltungen vorbereitet werden. Denn hier geht es nicht etwa allein um die Herstellung effizienter Produkte in hoher Qualität, sondern darum, ständig neue Beiträge zur Lösung dringender Aufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft zu leisten.

Der Bachelor of Science eröffnet bei entsprechender Abschlussnote den Weg in das weiterführende Master-Studium.

Fachliche Schwerpunkte

Im Bachelor-Studiengang Maschinenbau wird auf eine Ausbildung in den naturwissenschaftlichen Grundlagenfächern in Kombination mit ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen- und fachspezifischen Kenntnissen Wert gelegt.

Durch das Studium sollen Fachkenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, die ein problemorientiertes Arbeiten gewährleisten und eine lebenslange Weiterqualifikation ermöglichen. Damit werden die Absolventen befähigt, weitgehend unabhängig von einer speziellen Branche Aufgaben im Maschinen- und Anlagenbau wahrzunehmen und sich als Generalisten mit dem notwendigen Überblickswissen zurechtzufinden.

Fragen & Antworten

 
Gibt es verschiedene Studienrichtungen?
 
Das Bachelorstudium Maschinenbau besteht aus zwei Vertiefungsrichtungen: Studienrichtung Maschinenbau und Studienrichtung Mechatronik. Die Wahl der Studienrichtung muss zum Ende des 4. Semesters erfolgen.
 
 
Muss ich vor dem Studium ein Praktikum absolvieren?
 
Insgesamt müssen 20 Wochen Praktikum absolviert werden, 8 Wochen Grundpraktikum davon vor dem Studium. Das 12-wöchige Fachpraktikum kann während der Semesterferien absolviert werden. Falls es z.B. zeitliche Probleme bei der Durchführung des Praktikums vor dem Studium gibt, kann mit dem Praktikantenamt ein mögliches Aufschieben bis zum Beginn des 3. Semesters besprochen werden.
 
 
Sind die Anforderungen in Mathematik, Physik, etc. hoch? Muss ich einen Leistungskurs in einem der Fächer belegt haben?
 
Natürlich sind Mathematik, Physik, Chemie, Mechanik, Elektrotechnik usw. wesentliche Grundbausteine jedes ingenieurwissenschaftlichen Studiums. Ein erfolgreiches Studium basiert aber viel mehr auf dem Interesse, der Neugier und der intensiven Beschäftigung mit der Thematik im Studium selbst als auf Vorkenntnissen durch das Abitur.
 
 
Ist es möglich, im Sommersemester zu beginnen?
 
Das ist prinzipiell möglich, der Beginn zum Wintersemester wird aber empfohlen, weil viele Veranstaltungen aufeinander aufbauen und dann die Reihenfolge richtig ist. Beim Beginn im Sommersemester kann mit dem/r Studienfachberater/in und studentischen Tutoren/-innen ein individueller Stundenplan aufgestellt werden.
 
 
Welche Berufsaussichten habe ich mit dem Abschluss B.Sc. Maschinenbau?
 
Grundsätzlich ist der Bachelorabschluss berufsqualifizierend, d.h. mit dem Zeugnis wird weltweit die Befähigung zur qualifizierten selbstständigen Arbeit nachgewiesen. Die Akzeptanz des Bachelors ist international sehr hoch. In Deutschland hat dieser Abschluss sich mittlerweile ebenfalls etabliert, steht aber manchmal noch im Schatten des Diploms. Es sollte daher klar gesagt werden, dass viele Firmen den Masterabschluss als gefordertes Niveau bei Bewerbungen ansehen, da der Master mit dem früheren Diplom gleichgesetzt wird. Somit wird empfohlen, das Studium nach dem Bachelor fortzusetzen und erst mit dem Masterabschluss in die Industrie zu wechseln.
 
 
Wo kann ich mich mit dem Bachelor Maschinenbau bewerben?
 
Das Tätigkeitsfeld von Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinenbaus ist weit angelegt. Ob im Flugzeug- oder Fahrzeugbau, ob in der Entwicklung von Werkzeugmaschinen, der Produktionstechnik oder der Feinwerk-, Mikro- und Medizintechnik, der kreative und analytische Sachverstand des/r Maschinenbauingenieurs/-in wird überall für Konstruktion, Fertigung und Betrieb benötigt. Die Palette der Produkte reicht vom Auto bis zum Zahnarztbohrer, von der künstlichen Herzklappe bis zur Flugzeugturbine. Der Maschinenbau ist eine der größten Industriebranchen in Deutschland und Grundlage des Exports. Die Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik hat seit langem in den Maschinenbau Einzug gehalten. Die Rechnersteuerung der Werkzeugmaschinen oder die Konstruktionszeichnung mit CAD (Computer Aided Design) integrieren die Informationstechnik in das Berufsbild. Clausthaler Maschinenbauer/innen schaffen die Produktionsanlagen für eine wirtschaftliche Fertigung, organisieren die Produktionsprozesse, überwachen die Qualität und geben fachliche Beratung bei Vertrieb und Nutzung der Produkte.
 
 
Welche Studienmöglichkeiten habe ich nach dem Bachelor Maschinenbau?
 
Grundsätzlich sind die zugehörigen Masterstudiengänge Maschinenbau und Mechatronik die ideale Weiterführung. Es besteht aber auch die Möglichkeit, in die Master Automatisierungstechnik oder Energiesystemtechnik zu wechseln.
 
 
Wie werden die Lerninhalte abgeprüft?
 
In den ersten Semestern werden die Prüfungen im Bachelor Maschinenbau in der Regel als schriftliche Prüfung in den zwei Prüfungszeiträumen zum Semesterende oder -beginn abgenommen. In Einzelfällen kann die Prüfung auch als mündliche Prüfung oder in Form von Projektarbeiten abgenommen werden.
 
 
Besteht schon während des Studiums die Möglichkeit, an interessanten Forschungsprojekten mitzuarbeiten oder in der Lehre mitzuhelfen?
 
An vielen Einrichtungen der TU Clausthal gibt es Stellen für studentische Hilfskräfte. Die Studierenden werden häufig zur Unterstützung in der Lehre (z.B. Tutorien), aber auch in laufenden Forschungsprojekten eingesetzt. So besteht die Möglichkeit, nach dem Motto Learning by doing das eigene Wissen zu erweitern.
 
 
Besteht eine Anwesenheitspflicht in den Vorlesung?
 
Zu fast allen Lehrveranstaltungen gibt es geeignete Skripte, die ein Mitarbeiten und Nachbereiten der Lehrveranstaltungen ermöglichen. Einige Lehrveranstaltungen sind auch aufgezeichnet und können auf dem Videoserver der TU Clausthal angesehen werden. Die Teilnahme an den meisten Vorlesungen ist daher freiwillig, wird jedoch empfohlen. Eine Ausnahme stellen die Praktika dar, hier ist von einer verpflichtenden Teilnahme auszugehen.
 



Aufbau des Studiums

Naturwissenschaftliche Grundlagen

  • Mathematik
  • Physik
  • Organische und Anorganische Chemie

Ingenieurgrundlagen

  • Technische Mechanik
  • Elektrotechnik
  • Werkstoffkunde
  • Bauteilprüfung
  • Thermodynamik
  • Technisches Zeichnen (CAD)
  • Maschinenelemente
  • Fertigungstechnik
  • Produktionstechnik

Ingenieuranwendung

  • Strömungsmechanik
  • Regelungstechnik
  • Mechatronische Systeme
  • Messtechnik

Fachübergreifende Inhalte

  • Englisch
  • BWL
  • Sozialkompetenz

Die Spezialisierung zu den Schwerpunkten „Allgemeiner Maschinenbau“ und „Mechtronik“ erfolgt über Wahlpflicht- und Vertiefungsfächer.

Industriepraktikum

Bestandteil des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit von 20 Wochen, davon sind 8 Wochen vor dem Studium zu absolvieren.

Anschließende Studienmöglichkeiten

Der Bachelor ist ein erster berufsqualifizierender Abschluss nach drei Jahren. An den Bachelor-Abschluss kann sich ein Master-Studium in Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Energiesystemtechnik oder einem benachbarten Fachgebiet anschließen.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Das Tätigkeitsfeld von Ingenieurinnen und Ingenieuren des Maschinenbaus ist weit angelegt. Ob im Flugzeug- oder Fahrzeugbau, ob in der Entwicklung von Werkzeugmaschinen, der Produktionstechnik oder der Feinwerk-, Mikro- und Medizintechnik, der kreative und analytische Sachverstand des Maschinenbauingenieurs wird überall für Konstruktion, Fertigung und Betrieb benötigt.

Die Palette der Produkte reicht vom Auto bis zum Zahnarztbohrer, von der künstlichen Herzklappe bis zur Flugzeugturbine. Der Maschinenbau ist eine der größten Industriebranchen in Deutschland und Grundlage des Exports. Die Mess-, Regelungs- und Automatisierungstechnik hat seit langem in den Maschinenbau Einzug gehalten. Die Rechnersteuerung der Werkzeugmaschinen oder die Konstruktionszeichnung mit CAD (Computer Aided Design) integrieren die Informationstechnik in das Berufsbild.

Die Eignung für spätere, maßgebende Aufgaben verlangt eine Flankierung des Fachstudiums durch weitere Gebiete im Arbeitsumfeld des Maschinenbauingenieurs wie Betriebswirtschaftslehre oder Kommunikation.

Clausthaler Maschinenbauer schaffen die Produktionsanlagen für eine wirtschaftliche Fertigung, organisieren die Produktionsprozesse, überwachen die Qualität und geben fachliche Beratung bei Vertrieb und Nutzung der Produkte. Das Berufsfeld erstreckt sich über viele Bereiche, vom Trockenrasierer bis zum Verkehrsflugzeug, von der Klimaanlage bis zur Trinkwasserversorgung, ein Füllhorn für den späteren Arbeitsplatz und im Studium eine ergiebige Themenquelle für Projekt- und Abschlussarbeiten über die Technik für Morgen.

Studienfachberatung

Prof. Dr.-Ing. Armin Lohrengel
Telefon: +49 5323 72-2270
Fax: +49 5323 72-3501
E-Mail: ba.mb@tu-clausthal.de
Institut für Maschinenwesen
Robert-Koch-Straße 32
38678 Clausthal-Zellerfeld


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