Verfahrenstechnik (Diplom)

 

Der Diplom-Studiengang wurde zum Bachelor-Studiengang Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen sowie dem daran konsekutiv anschließenden Master-Studiengang Verfahrenstechnik/Chemieingenieurwesen umgestellt. Eine Einschreibung ist somit für Studienanfänger im Diplom-Studiengang nicht mehr möglich. Der Studiengang wird zum Ende des WS 15/16 endgültig geschlossen.

Verfahrenstechnik ist im interdisziplinären Spannungsfeld zwischen Maschinenbau, Physik, Mathematik sowie physikalischer und technischer Chemie angesiedelt und gehören zu den „Kerndisziplinen“ der Ingenieurwissenschaften. Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit allen Aspekten der Umwandlung von Stoffen und Energie. Während das Chemieingenieurwesen dabei chemische Aspekte in den Vordergrund stellt, zeichnet sich die Verfahrenstechnik durch eine vertiefte Ausbildung in den apparatetechnischen und maschinenbaulichen Kenntnissen aus.

Grundstudium, 4 Semester

  • Mathematik
  • Experimentalphysik
  • Chemie
  • Werkstoffkunde
  • Elektrotechnik
  • Maschinenlehre
  • Apparateelemente
  • Technische Mechanik und Strömungsmechanik
  • Thermodynamik und Wärmeübertragung
  • Technisches Zeichnen (CAD)
  • Betriebswirtschaftslehre
  • Einführung in das Recht
  • Datenverarbeitung und Programmieren
  • Betriebliche Kommunikation

Hauptstudium, 5 Semester

Folgende Studieninhalte sind Pflicht:

  • Chemische Reaktionstechnik
  • Strömungsmechanik
  • Thermische Verfahrenstechnik
  • Mechanische Verfahrenstechnik
  • Energieverfahrenstechnik
  • Apparative Anlagentechnik
  • Mess- und Regelungstechnik
  • Werkstofftechnik 

Diese werden ergänzt durch weitere Fächer (technische Schwerpunkte) und zwei nicht-technische Fächer, die aus dem Lehrangebot der Hochschule gewählt werden können.

Industriepraktikum

Bestandteil des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit von 26 Wochen. Es wird empfohlen, einen Teil des Praktikums vor dem Studium zu absolvieren.

Abschluss

Diplom-Ingenieurin/Ingenieur

Auch Doppeldiplom mit den Universitäten Krakau und Gleiwitz möglich.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Das Berufsfeld des Diplomingenieurs der Verfahrenstechnik umfasst alle Tätigkeiten, die sich mit der industriellen Umwandlung von Ausgangsstoffen in einer Folge von physikalischen, chemischen oder biologischen Prozessen beschäftigen. Dabei sind auch Aspekte des effizienten Umgangs mit Energie und Rohstoffen und des Umweltschutzes zu berücksichtigen.

Diplom-Ingenieure der Fachrichtung Verfahrenstechnik können auf Grund ihrer sehr breiten Ausbildung Aufgaben in Forschung, Planung und Entwicklung übernehmen, sie können auf dem Gebiet des technischen Umweltschutzes tätig sein oder im Patentwesen, im Ein- und Verkauf verfahrenstechnischer Apparate, Maschinen und Anlagen arbeiten oder bei Behörden und Verbänden überwachen und beraten.

Mögliche Tätigkeitsfelder sind:

  • Chemische Industrie
  • Mineralölindustrie
  • Anlagenbau
  • Umwelttechnik
  • Lebensmittelindustrie
  • Biotechnik
  • Pharmaindustrie
  • Kosmetikindustrie
  • Steine- und Erdenindustrie
  • Ingenieurbüros
  • Patentämter und Kanzleien
  • Universitäten und Forschungsinstitute
  • Behörden und Verbände

Studienfachberatung

Prof. Dr.-Ing. R. WeberProf. Dr.-Ing. R. Weber
Telefon: +49 5323 72-2034
Fax: +49 5323 72-3155
E-Mail: weber@ievb.tu-clausthal.de
Institut für Energieverfahrenstechnik und Brennstofftechnik
Agricolastraße 4
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Foto: Bayer Material Science
Überblick
Typ: Diplom-Studiengang
Keine Neueinschreibung mehr möglich
Dauer: 9 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Diplom-Ingenieurin/Ingenieur
Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.
Informationsmaterialien
Broschüre:
Studieren in Clausthal
(pdf)

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