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Technische Informatik (Bachelor)

 

Diese Webseite beschreibt den Studienschwerpunkt Technische Informatik im sechssemestrigen Bachelor Informatik/Wirtschaftsinformatik. Informationen zu dem auslaufenden achtsemestrigen Bachelorstudiengang finden Sie hier.

Eine Einschreibung ab dem WS 16/17 ist im Bachelorstudiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik möglich. Der Modellstudienplan des Schwerpunktes Informatik ist in den ersten beiden Semestern mit dem des Schwerpunktes Technische Informatik identisch. Ab dem WS 17/18 kann das Studium nach dem Modellstudienplan des neuen Schwerpunktes Technische Informatik fortgesetzt werden.

Autos, Smartphones, Navigationssysteme, Steuerungen für Heizungen und Klimaanlagen, Windkraftanlagen, Fabriken – alles Anwendungen moderner informationstechnischer Komponenten. Informatik und Informationstechnik sind allgegenwärtig geworden und unterstützen die Menschen in den unterschiedlichsten Bereichen. Ein Großteil der heutigen Innovationen, sei es in der Elektrotechnik, dem Maschinenbau, der Verkehrstechnik und Logistik oder der Umwelt- und Energietechnik, basieren auf Entwicklungen im Bereich der Informatik. Das Studium der Technischen Informatik bietet Ihnen spannende Einblicke in die Funktionsweise dieser allgegenwärtigen technischen Systeme. Und als Absolvent werden Sie, die zukünftige Entwicklung in den unterschiedlichsten Bereichen tatkräftig mitgestalten. 

Die Arbeit des Informatikers findet vorrangig in Teams statt und beinhaltet oftmals eine Zusammenarbeit mit fachfremden Anwendern und Experten. Daher sind neben dem fundierten Informatik-Fachwissen auch Kenntnisse der Anwendungsgebiete notwendig, um die Anforderungen der Anwender verstehen und umsetzen zu können und um mit Fachleuten anderer Bereiche zusammenarbeiten zu können. Durch die inhaltliche Verzahnung mit anderen Instituten an der TU Clausthal werden Studierende im Studienschwerpunkt Technische Informatik bereits frühzeitig auf eine solche Zusammenarbeit vorbereitet.

Das Institut für Informatikeines der größten Institute an der TU Clausthal, bietet ein innovatives Angebot in Lehre und Forschung in vielen attraktiven Kernbereichen der Informatik und moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei profitieren Sie davon, dass die TU Clausthal eine relativ kleine Universität ist und wir bei einem Verhältnis von ca. 25 Studierenden pro Professor eine optimale Betreuung bieten können. Überfüllte Hörsäle mit Sitzplätzen auf den Stufen gibt es hier nicht. Zudem werden Sie von Beginn an in unserem Mentorenprogramm von Professoren und älteren Studierenden betreut.

Fachliche Schwerpunkte

Der Bachelor-Studiengang Informatik/Wirtschaftsinformatik kann mit den Schwerpunkten „Informatik“ und „Wirtschaftsinformatik“ und „Technische Informatik“ studiert werden. Auf dieser Seite wird der Schwerpunkt „Technische Informatik“ beschrieben.

Fragen & Antworten

 
Viele Studierende müssen sich ihren Lebensunterhalt oder einen Teil davon zusätzlich zum Studium finanzieren. Wie geht man damit am besten um?
 
Das Institut für Informatik sucht fast immer wissenschaftliche Hilfskräfte (HiWis). Als Hiwi können engagierte und lernbereite Studierende ihr Interesse an der Informatik mit einer bezahlten Aufgabe an einem unserer Lehrstühle kombinieren.

Zusätzlich zum Geld hat das den Vorteil, dass Hiwis praktische Erfahrung in dem Feld sammeln, in dem Ihr einen Abschluss erwerben wollen. Das hilft beim Verstehen des Stoffes und wird auch im Lebenslauf von zukünftigen Arbeitgebern gern gesehen!
 
 
Muss ich schon programmieren können, um Informatik oder Wirtschaftsinformatik oder Technische Informatik studieren zu können?
 
Nein. Es ist grundsätzlich nicht nötig, Programmierkenntnisse zu haben; Ihr erwerbt diese in Eurem Studium. Falls schon Programmierkenntnisse vorhanden sind, kann dies von Vorteil sein, sollte aber nicht dazu verleiten, das Studium als einfach zu betrachten. Der Schwierigkeitsgrad steigt nämlich schnell.
 
 
Inwieweit muss/kann ich mich in der Technischen Informatik auch mit anderen Themengebieten außerhalb der Informatik auseinandersetzen?
 
Über den Tellerrand des eigenen Fachbereichs zu schauen, ist wichtig und lohnt sich fast immer. Bei der Erstellung von Hardwaresystemen arbeiten Technische Informatiker/innen mit Spezialisten aus den jeweiligen Anwendungsgebieten zusammen. Zur Erstellung moderner Hardware und eingebetteter Softwarelösungen ist es unbedingt nötig, die Probleme und Anforderungen des Auftraggebers kennen zu lernen und sich in dessen Rolle zu versetzen. Nur so kann es gelingen, erfolgreich Informatiksysteme zu entwickeln.
 
 
Ist es in der Informatik wichtig, die englische Sprache zu beherrschen?
 
Ja. Auch wenn die eigenen Englischkenntnisse nach dem Abitur nicht die Besten sein sollten, sollte man bestrebt sein, diese weiter auszubauen. Zwar gibt es sehr viel Literatur in der Informatik auch auf Deutsch, aber gerade fortgeschrittene Bücher, die Ihr im Masterstudium braucht, und Konferenzpapiere sind oft in Englisch verfasst. Wer eine Laufbahn in der Wissenschaft anstrebt, wird um gute Englischkenntnisse nicht herumkommen, da fast jede Konferenz auf Englisch ist. Und wer nach dem Studium eine Karriere in der Industrie anstrebt, wird auch die Vorzüge der Weltsprache Englisch erkennen.
 
 
Welche Möglichkeiten habe ich, mich neben dem Studium weiterzubilden?
 
Das Studium Generale bietet viele Angebote im sogenannten Soft Skills Bereich wie Rhetorik, Sozialkompetenz oder Sprachen. Wichtig ist aber auch eine eher praktische Weiterbildung, denn Wissen geht von der Hand in den Kopf. So kann man in einem Job als HiWi-Jobs am Institut für Informatik Gelerntes anwenden und neue Fertigkeiten erwerben; oder man nutzt die prüfungsfreie Zeit zwischen den Semestern zu einem Industriepraktikum oder eine Tätigkeit als Werksstudent/in. Hierzu gibt es für Studierende der Informatik ein großes Angebot in der Industrie. Auf diese Weise könnt Ihr Euch schon während des Studiums wichtige Zusatzqualifikationen und Kontakte aneignen und nebenbei noch Geld verdienen.
 
 
Ich habe nur Mathe-Grundkurs oder keine guten Schulnoten in Mathe. Muss ich gut in Mathe sein, um Informatik/Wirtschaftsinformatik studieren zu können?
 
Ein gewisses mathematisches Grundverständnis und die Fähigkeit zu strukturiertem, logischen Denken sind für das Studium hilfreich; Im Informatikstudium werdet Ihr Euch auch mit Mathe beschäftigen – wie viel, das variiert in Abhängigkeit davon, in welche Richtung Ihr Euch mal vertiefen werdet. In jedem Fall wird der Stoff, der für ein Fach wichtig ist, noch einmal wiederholt. Wenn beispielsweise Kurvendiskussion wichtig für das zu lernende Mathe-Fach ist, wird der Dozent den betreffenden Stoff noch einmal mit Euch durchgehen. Das heißt: Auch wenn Euch Mathe nicht so leicht fällt, mit Fleiß und Beharrlichkeit ist das zu schaffen.
 
 
Brauche ich einen eigenen Computer oder Laptop, um Informatik, Wirtschaftsinformatik oder Technische Informatik studieren zu können?
 
Nein. Hier an der TU Clausthal gibt es zahlreiche Rechnerpools, in denen Ihr immer freie Rechner findet, auf denen alle notwendigen Programme installiert sind. Auch in der Bibliothek werden Bildschirm-Arbeitsplätze für Recherchen bereitgestellt.
 
 
Bin ich benachteiligt, wenn ich in der Schule keinen Informatikunterricht hatte?
 
Nein. Alles, was im Informatikunterricht vorkommt, wird in den Grundlagenvorlesungen noch einmal wiederholt. An der Uni beschäftigt Ihr Euch intensiv mit einem Fach, dass in der Schule ein Nebenfach war. Dadurch könnt Ihr eventuelle Wissensrückstände schnell aufholen.
 
 
Sind Jungen nicht im Vorteil? Die sitzen doch oft schon den ganzen Tag vor dem Rechner. Sind das nicht bessere Informatiker?
 
Nein, sind sie nicht. Jungen interessieren sich meistens schon früher für Computer und reden auch viel darüber. Und häufig interessieren sie sich eher für die Computerspiele. Im Studium geht es allerdings nicht um Computerspiele - zumindest nicht um den besten High Score oder den ausgefeiltesten Charakter. Frauen, die sich für ein Informatik-, Technische Informatik- oder Wirtschaftsinformatikstudium entscheiden, tun dies nicht selten mit einem anderen, meistens ernsthafteren Hintergrund. Sie sind oft gut organisiert und haben stark ausgeprägte soziale Fähigkeiten, die sind auch für den Studienerfolg (und erst recht für „das Leben danach“) sehr wichtig. Statistiken zeigen sogar, dass prozentual weniger Frauen ein Informatikstudium abbrechen als Männer. Also: Bange machen gilt nicht, Ihr schafft das!
 
 
Muss ich mich an den empfohlenen Modellstudienplan halten?
 
Nein, das ist nicht notwendig. Es gibt keine Vorschrift, in welchem Semester die Module belegt werden müssen. Allerdings sichern unsere Empfehlungen einen reibungsfreien Studienverlauf. Viele Module setzen Wissen aus den vorangehenden Semestern voraus. Wenn Ihr unsicher seid, dann helfen die Studienfachberater/innen gern weiter. In Einzelfällen kann es aber sinnvoll sein, Module zu tauschen oder vorzuziehen. Z.B. wenn die Wunschveranstaltung für ein Wahlpflichtfach erst im nächsten Semester belegt werden kann.
 
 
Ich bin unsicher, ob ich Informatik oder aber Technische Informatik studieren soll. Kann ich einfach erst einmal mit einem der beiden beginnen? Bis wann muss ich mich entscheiden?
 
Die zu belegenden Lehrveranstaltungen im Studienschwerpunkt Technische Informatik sind in den ersten beiden Semestern dieselben wie beim Studienschwerpunkt Informatik. So bleibt genug Zeit, sich für einen Schwerpunkt zu entscheiden. Die Entscheidung sollte am besten vor Ende des zweiten Semesters fallen.
 
 
Gibt es Hausaufgaben?
 
In den meisten Lehrveranstaltungen werden Übungsaufgaben gestellt, die Ihr zu Hause oder während einer Rechnerübung bearbeitet und dann bei Euren Übungsleitern/-innen abgebt. Die Hausaufgaben dienen der selbständigen Wiederholung und Anwendung der Inhalte aus den Vorlesungen. Hausaufgaben gibt es meist wöchentlich. Die Lösungen werden gemeinsam in den Tutorien mit den Übungsleitern/-innen besprochen. Meistens könnt Ihr erst an der Prüfung teilnehmen, wenn Ihr Euren Übungsschein bekommen habt. Den Übungsschein gibt es im Allgemeinen, wenn Ihr regelmäßig an den Übungen teilgenommen und mindestens 50% der Übungsaufgabenpunkte erreicht habt. Fragt Eure/n Übungsleiter/in nach den genauen Regeln für das jeweilige Modul.
 
 
Wo finde ich denn die verbindlichen Informationen zu meinem Studium?
 
Diese findet Ihr auf der offiziellen Webseite für Euren Studiengang; die Liste der Studiengänge findet Ihr hier. Wichtig sind die sogenannten Ausführungsbestimmungen und die Wahlpflichtkataloge (jeweils rechts auf der Seite unter „Prüfungsordnung“). Wenn Ihr nicht sicher seid, fragt Eure Studienfachberater/-innen!
 



Aufbau des Studiums

Grundlagen Mathematik und Naturwissenschaften

 

  • Analysis und Lineare Algebra
  • Numerik
  • Experimentalphysik
  • etc.

Grundlagen der Informatik

 

  • Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen
  • Softwaretechnik
  • Datenbanken
  • etc.

Grundlagen der Technischen Informatik

 

  • Rechnerarchitektur
  • Entwurf digitaler Schaltungen
  • Elektronik
  • Embedded Systems Engineering
  • etc.

Grundlagen und Spezialisierungen der Informationstechnik

 

  • Messtechnik
  • z.B. Signale und Systeme
  • z.B. Automatisierungstechnik
  • etc.

Projekte, Seminare 

 

  • Informatikwerkstatt
  • Proseminar
  • Projekt im Bachelor
  • etc.

Anschließende Studienmöglichkeiten

An den Bachelor Informatik schließt sich konsekutiv der Master Informatik an. Bei der Wahl eines nicht-konsekutiven Master-Studiengangs ist eine frühzeitige Abstimmung mit dem Studienfachberater empfehlenswert.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Ein hervorzuhebendes Charakteristikum der Ausbildung zum Informatiker im Bereich der Technischen Informatik sind die äußerst vielseitigen Betätigungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Technische Informatik implementiert die Rechnerbasis und organisiert den Austausch von Informationen zwischen Menschen und/oder Maschinen. Anwendungs- und Arbeitsgebiete für Technische Informatiker mit Abschluss Bachelor of Science finden sich in der Daten- und Kommunikationstechnik, im Gebiet der Mechatronik, in der Automatisierungstechnik, in der Verkehrstechnik und Logistik bei eingebetteten Systemen oder auch in den Gebieten der Umwelt-, Energie- und Verfahrenstechnik. Entsprechende Studien attestieren stets hervorragende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Die Anzahl der freien Stellen im Bereich der Technischen Informatik übersteigt die Bewerberzahl regelmäßig. Zudem erhöht sich der Anteil der Beschäftigten mit abgeschlossenem Hochschulstudium in diesem Bereich stetig. 

Der Bachelor-Abschluss eröffnet interessante und zukunftsträchtige Tätigkeitsfelder im In- und Ausland. Die Mehrzahl der Bachelor-Absolventen der Technischen Informatik ist in den Bereichen Entwicklung, Produktion, Inbetriebnahme, Vertrieb, Marketing und Service tätig. Der Bachelor of Science eröffnet den Weg in das weiterführende Master-Studium, das dann besonders für die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie für Führungspositionen qualifiziert.

Studienfachberatung

Vorläufig, Studienfachberater des Schwerpunktes Informatik:

Prof. Dr. Sven HartmannProf. Dr. Sven Hartmann
Telefon: +49 5323 72-7118
Fax: +49 5323 72-7149
E-Mail: fachberatung-inf-bsc@in.tu-clausthal.de
Institut für Informatik
Julius-Albert-Straße 4
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Überblick
Typ: Bachelor-Studiengang
Dauer: 6 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Bachelor of Science (B.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangsberechtigung
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.
zum WS 16/17: Beginn im Schwerpunkt Informatik
Prüfungsordnung
Allgemeine Prüfungsordnung (pdf)
für Studienanfänger
ab WS 16/17
Ausführungsbestimmungen (pdf)
Wahlpflichtkataloge
ab WS 17/18

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