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Physikalische Technologien (Master)

 

Der Master-Studiengang Physikalische Technologien ist zum Wintersemester 2012/2013 ausgelaufen. Eine Einschreibung ist somit für Studienanfänger nicht mehr möglich. Stattdessen wird jetzt der Master-Studiengang Energie und Materialphysik angeboten.

Der Studiengang orientiert sich an den Anforderungen einer modernen, interdisziplinären und forschungsnahen Physikerausbildung in aktuellen, technologisch wichtigen Bereichen der Physik und Naturwissenschaften. Daher wird der Studiengang zum Wintersemester 2011/12 um den Schwerpunkt Energiewissenschaft erweitert. Diese Studienrichtung findet unter dem Motto „Studieren am Zentrum“ auf dem EnergieCampus in Goslar in direkter Umgebung zum Energie-Forschungszentrum Niedersachsen und dem Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut statt. Der Studiengang ermöglicht eine vertiefte Ausbildung in einem der fünf Schwerpunkte Photonik, Grenzflächen und Nanostrukturen, Computational Physics, Materialphysik und Energiewissenschaften. Durch Praktika werden die Studierenden früh an aktuelle Forschung herangeführt.

Fachliche Schwerpunkte

  • Festkörperphysik und Festkörperchemie
  • Energiewandlung und Energieeffi zienz
  • Mikro Energietechnik
  • Sensorik
  • Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten
  • Forschungspraktika
  • Personal- und Projektmanagement
  • Industriepraktikum

Schwerpunktmodule Physikalische Technologien

  • Photonik und Sensorik
  • Energiewissenschaft
  • Grenzflächen und Nanostrukturen
  • Computational Physics
  • Materialphysik

Anwendungsmodule Physikalische Technologien

  • Materialwissenschaften
  • Energiesysteme
  • Mess- und Regelungstechnik

Ergänzungsmodul Physikalische Technologien

  • freie Auswahl von Lehrveranstaltungen aus den verbleibenden vier Schwerpunktmodulen

Zulassungsvoraussetzung

Voraussetzung für den Zugang zu diesem Studiengang ist ein Abschluss in Physik oder einem fachlich eng verwandten Studiengang (z. B. Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, Energietechnologien) mindestens mit der Note Gut (Notenschnitt mindestens 2,5). Liegt der Studienabschluss zum Bewerbungszeitpunkt noch nicht vor, müssen zumindest 90 Prozent der insgesamt erforderlichen Leistungen erbracht worden sein (d.h. mindestens 162 Leistungspunkte) und die aus den Prüfungsleistungen ermittelte Durchschnittsnote mindestens 2,5 betragen. Die Entscheidung, ob ein Studiengang fachlich eng verwandt ist, trifft die nach der Prüfungsordnung zuständige Stelle. Die Zulassungsvoraussetzung erfüllt auch, wer die Bachelor-Prüfung mindestens mit der Note 2,8 abgeschlossen hat und nach einem Auswahlgespräch die Zulassung empfohlen bekommt.

Aufbau des Studiums

Die ersten beiden Semester des Masterstudiums werden für die Vertiefung der Bacherlor-Ausbildung verwandt. Dies umfasst neben Vorlesungen zu physikalischen Grundlagen auch Praktika, fachliche Vertiefungen nach Wahl des Schwerpunktfaches sowie Veranstaltungen zu Personalführung und Projektorganisation. In der zweiten Hälfte der Ausbildung werden praktische Fähigkeiten in einem Labor- und einem Forschungspraktikum vermittelt, was schließlich in der Masterarbeit seinen Abschluss findet.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Bedeutende technische Errungenschaften haben ihren Ursprung oft in physikalischen Entdeckungen und Entwicklungen. Das vergangene Jahrhundert wurde wesentlich durch Entdeckungen um das Elektron gekennzeichnet. Heute stehen wir am Beginn eines neuen Zeitalters, das durch optische Technologien und Photonik (z. B. Laser, optische Signalverarbeitung, Datenkommunikation) und Nanotechnologie wesentlich beeinflusst wird. Weltweit bedeutende Themen sind Ernährung, Medizin und Energie. Physiker verstehen sich als die Pioniere technologischer Entwicklungen. Sie erweitern die Grenzen unseres Naturverständnisses, entwickeln neue Verfahren und Modelle. Physikern eröffnen sich exzellente Berufschancen. Die aktuelle Energiedebatte wird den Bedarf an hochqualifi zierten Fachkräften besonders in diesem Bereich weiter steigern. Etwa die Hälfte aller Physiker ist in der Industrie beschäftigt. Rund ein Drittel arbeitet in öffentlichen Einrichtungen. Die analytischen Fähigkeiten von Physikern werden zudem in Unternehmensberatungen, Softwarehäusern und Banken sehr geschätzt.

Erfahrungsbericht

Christian Breyer, Student Physik/ Physikalische Technologien

Die Welt verstehen und per „Beamen“ reisen, das faszinierte mich als Jugendlicher. Nun schreibe ich an meiner Diplomarbeit über die photovoltaische Energieumwandlung mittels Kunst-Gruppen – mit den physikalischen Gesetzen. Dabei helfen: Theorie, Experimente und Anwendungen. Mit der Würze, Top-Betreuung und persönlichen Kontakten zu Professoren, fügen sich allmählich die Mosaiksteine zum universellen Kunstwerk: Physik. Zwar klappt das mit dem “Beamen” (noch) nicht, aber die Welt sieht anders aus.

 

Studienfachberatung

Prof. Dr. Wolfgang Maus-FriedrichsProf. Dr. Wolfgang Maus-Friedrichs
Telefon: +49 5323 72-2310
Fax: +49 5323 72-3600
E-Mail: w.maus-friedrichs@pe.tu-clausthal.de
Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien
Leibnizstraße 4
38678 Clausthal-Zellerfeld
 
 
 

Prof. Dr. Holger FritzeProf. Dr. Holger Fritze
Telefon: +49 5321 6855-155
Fax: +49 5321 6855-159
E-Mail: ew@tu-clausthal.de
Institut für Energieforschung und Physikalische Technologien
Am Stollen 19
38640 Goslar

 
Foto: Steffen Ottow
Überblick
Typ: Master-Studiengang
Keine Neueinschreibungen mehr möglich
Dauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)

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