Werkstofftechnik (Master)

 

Ab dem Wintersemester 2015/2016 werden die Master-Studiengänge "Materialwissenschaften" und "Werkstofftechnik" durch einen neuen Master-Studiengang "Materialwissenschaften und Werkstofftechnik" abgelöst. Informationen zu diesem neuen Studienangebot finden Sie bereits hier. Der neue Master-Studiengang wird - wie bisher die beiden einzelnen Studiengänge - die konsekutive Fortsetzung des Bachelor-Studiengangs "Materialwissenschaften und Werkstofftechnik".

Unser heutiges Leben ist ohne eine Vielfalt von Werkstoffen nicht vorstellbar. So gäbe es ohne Beton und Stahl keine Hochhäuser und Verkehrswege, und ohne Kupfer wäre die heutige elektrische Energieversorgung nicht denkbar. Automobile und andere moderne Verkehrsmittel bestehen aus vielfältigen Werkstoffen und Werkstoffkombinationen, von Metallen über Kunststoffe bis zu unterschiedlichsten Funktionswerkstoffen für Elektronik und Sensoren. Erst die optimale Auswahl von Materialien und Werkstoffen ermöglicht den heute erreichten Stand an Energieeffizienz, Sicherheit, Komfort sowie Verfügbarkeit von technischen Produkten zu akzeptablen Preisen. Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Gewicht der Werkstoffe – je leichter, desto besser.

Fachliche Schwerpunkte

  • Metallurgische Prozesstechnik
  • Gießereitechnik
  • Umformtechnik
  • Werkstoffkunde der Metalle
  • Physikalische Metallkunde
  • Kunststoffverarbeitung
  • Polymerwerkstoffe
  • Gläser, Keramiken, Bindemittel

Zugangsvoraussetzung

Erfolgreicher Abschluss des Bachelor-Studienganges Materialwissenschaft und Werkstofftechnik oder eines eng verwandten Studienganges.

Aufbau des Studiums

  • Heterogene Gleichgewichte
  • Modellierung und Simulation
  • Betriebsfestigkeit
  • Werkstoffprüfung
  • Projektmanagement und Personalführung
  • Interdisziplinäre Projektarbeiten

Spezialisierung in den oben genannten fachlichen Schwerpunkten:

  • Metallurgische Prozesstechnik
  • Gießereitechnik
  • Umformtechnik
  • Werkstoffkunde der Metalle
  • Physikalische Metallkunde
  • Kunststoffverarbeitung
  • Polymerwerkstoffe
  • Gläser, Keramiken, Bindemittel 

Die Ausbildung erfolgt durch Belegung von Wahlpflichtmodulen.

Industriepraktikum

Bestandteil des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit von 8 Wochen in intensiver Zusammenarbeit mit den entsprechenden Industriezweigen.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Der hohe Entwicklungsstand der Werkstofftechnik sowie der Materialforschung und das breite Kompetenzspektrum sind ein besonderes Merkmal der TU Clausthal und bilden eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit.

Der Absolvent dieses Studienganges ist qualifiziert für einen breiten Einsatz im Bereich der

  • Grundlagen- und industriellen Forschung
  • industriellen Anwendungsentwicklung
  • Produktion und Qualitätssicherung
  • Management
  • Behörden
  • industriellen Dienstleistungen

Der Bedarf an qualifizierten Absolventen der Werkstofftechnik ist nach statistischen Erhebungen ungedeckt. Hier wird für die Zukunft ein erheblicher Bedarf an Fachleuten prognostiziert, für die lukrative Arbeitsplätze zur Verfügung stehen.

Video: Karriere mit Kalk - Tilman Scholten

Video: Karriere mit Kalk - Albrecht Wolter

 
Foto: Stefan Sobotta
Überblick
Typ: Master-Studiengang
Dauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung: Bachelor-Studium Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der TU Clausthal ansonsten siehe Zulassungsvoraussetzungen
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.

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