Studieren in Clausthal > Studienangebot > Wirtschaftswissenschaften > Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

Wirtschaftsingenieurwesen (Master)

 

Wirtschaftsingenieure bearbeiten Aufgaben, die im Überschneidungsbereich von Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften liegen. Sie tragen dazu bei, dass technische Probleme auch nach ökonomischen Gesichtspunkten bewältigt und dass wirtschaftliche Problemstellungen unter Berücksichtigung der technologischen Randbedingungen gelöst werden. Ziel des konsekutiven Bachelor-Master-Studiengangs ist die Ausbildung von Wirtschaftsingenieuren, die in der Lage sind, in Zusammenhängen zu denken und Schnittstellen zwischen Technik und Wirtschaft zu überbrücken. Der auf dem Bachelor-Studiengang aufbauende Master-Studiengang bereitet die Absolventen darauf vor, sich offen und kreativ auf neue Herausforderungen im Berufsleben einzustellen. Der Abschluss befähigt zur wissenschaftlichen Arbeit und verleiht die formale Berechtigung für eine anschließende Promotion.

Fachliche Schwerpunkte

Der Clausthaler Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen unterscheidet sich von gleichnamigen Studiengängen anderer Hochschulen dadurch, dass er die Grundidee des Wirtschaftsingenieurwesens als Ausbildung von Generalisten konsequenter umsetzt als andernorts üblich. In Clausthal wird keine fachliche Spezialisierung in ingenieurwissenschaftlichen Teildisziplinen angestrebt, sondern eine an Themengebieten – Produktionsprozesse, Energie und Rohstoffe bzw. Werkstofftechnologien – ausgerichtete, breite ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung vermittelt. Damit ist der Studiengang in Deutschland einzigartig, und der Erfolg der Clausthaler Absolventen zeigt, dass er die Erfordernisse des Arbeitsmarktes in vollem Umfang trifft.

Fragen & Antworten

 
Stimmt es, dass der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen in Clausthal zulassungsbeschränkt ist?
 
Ja, das stimmt. Voraussetzung ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss oder ein gleichwertiger Abschluss im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder einem fachlich eng verwandten Studiengang mit der Note 3,0 oder besser (qualifizierter Abschluss).
 
 
Ein Master-Abschluss im Wirtschaftsingenieurwesen macht nur Sinn, wenn ich anschließend in die universitäre Forschung will. Für die Wirtschaft und Industrie bin ich nach dem Bachelorstudium ausreichend geschult?
 
Diese Aussage ist falsch! Natürlich kommt es immer auf den Bereich an, in dem Sie später arbeiten wollen. Ein Bachelorstudiengang legt die Grundlagen. Das Ziel des Masterstudiengangs ist es, dass Sie sich auf ein Gebiet spezialisieren und ihr Wissen dort vertiefen. Sowohl der ingenieurwissenschaftliche als auch der wirtschaftswissenschaftliche Teil des Studiengangs sind vielschichtige und komplexe Thematiken, die ein hohes Maß an Wissen und Fähigkeiten erfordern. Nicht umsonst handelt es sich um eigenständige Studiengänge mit vielen studierbaren Ausprägungen. Wenn Sie eine anspruchsvolle Position in Industrie, Wirtschaft oder Universität anstreben, ist ein Masterabschluss daher wärmstens zu empfehlen.
 
 
Sind die Berufsaussichten für Wirtschaftsingenieure heute etwas schlechter als vor 20 Jahren? Die Anzahl der Absolventen hat sich in diesem Zeitraum ja deutschlandweit mehr als vervierfacht.
 
Nein, diese Aussage trifft nicht zu. Es gibt in Deutschland heute zwar mehr als viermal so viele Studenten des Wirtschaftsingenieurwesens als noch vor 20 Jahren, trotzdem ist die Nachfrage nach Absolventen ungebrochen. In einer großen Studie der Unternehmensberatung McKinsey und der Zeitschrift DER SPIEGEL zu den Beschäftigungschancen von Hochschulabsolventen schnitt das Wirtschaftsingenieurwesen unter den 23 untersuchten großen Studienfächern in den vier erhobenen Kategorien Einstiegsgehälter (3227, Platz 1), Anteil der Berufseinsteiger 6 Monate nach Studienabschluss (93 %, Platz 4), Anteil der Berufseinsteiger mit Vollzeitstelle (96 %, Platz 1) und Anteil der Berufseinsteiger mit unbefristeter Stelle (65 %, Platz 2) hervorragend ab.
Quellen:
Koch J, Mohr J (2006): Gute Fächer, schlechte Fächer. DER SPIEGEL 50/2006, S. 64-79.
Ilg P (2005): Wirtschaftsingenieure: Begehrte Alleskönner. SPIEGEL Online vom 5. August 2005.
 
 
Sind Absolventen des Clausthaler Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen hoch spezialisierte Ingenieure, die über Kenntnisse in ausgewählten betriebswirtschaftlichen Grundlagen verfügen?
 
Nein, das trifft nicht zu. Im Studiengang wird großer Wert auf eine breite ingenieurwissenschaftliche sowie betriebs- und volkswirtschaftliche Grundausbildung gelegt. Die Lehrinhalte der Ingenieur- und der Wirtschaftswissenschaften nehmen bereits ab dem ersten Semester gleichen Raum ein. Hierdurch werden die Absolventen befähigt, weitgehend unabhängig von einer speziellen Branche Aufgaben an der Nahtstelle zwischen Technik und Wirtschaft wahrzunehmen und sich als Generalisten mit dem notwendigen Überblickswissen in beiden Bereichen zurechtzufinden.
 
 
Das Profil der wirtschaftswissenschaftlichen Fächer im Studiengang ist entscheidungsorientiert. Die Absolventen werden somit in die Lage versetzt, quantitativ und qualitativ fundierte Entscheidungen in einem Industrie- oder Dienstleistungsunternehmen treffen zu können.
 
Ja, diese Aussage trifft zu. Der Studiengang umfasst alle klassischen wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagenfächer, ist jedoch im Vergleich zu den Angeboten anderer Hochschulen durch eine stärker entscheidungsorientierte und damit quantitative Ausrichtung geprägt. Dies bedeutet, dass insbesondere auch mathematische und statistische Methoden zur Optimierung betrieblicher Leistungs- und Finanzprozesse sowie Methoden der Entscheidungstheorie gelehrt werden.
 
 
Stimmt es, dass Wirtschaftsingenieurstudenten an der TU Clausthal speziell auf sie zugeschnittene Vorlesungen hören, die im Vergleich zu den Veranstaltungen für Studenten des Maschinenbaus oder der Betriebswirtschaftslehre weniger in die Tiefe gehen?
 
Nein, das trifft nicht zu. Alle Vorlesungen des Bachelorstudiengangs sind auch in betriebswirtschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen der TU verankert. Daher werden alle Grundlagenfächer in der gleichen Breite und mit dem gleichen Anspruchsniveau vermittelt wie in den monodisziplinären Studiengängen.
 
 
Der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist deutschsprachig. Dies bedeutet, dass die Veranstaltungen in der Regel in deutscher Sprache angeboten werden; viele Lehrbücher und nahezu die gesamte wissenschaftliche Literatur in Fachzeitschriften sind jedoch englischsprachig.
 
Ja, diese Aussage trifft zu. Obwohl die Vorlesungen des Bachelorstudiengangs in deutscher Sprache gehalten werden, besteht die Möglichkeit, sich während des Studiums in unterschiedlichen Fremdsprachen weiterzubilden. Das gut ausgestattete Internationale Zentrum der Universität bietet eine Vielzahl an Kursen an, die im Rahmen des „Studium generale“ von Clausthaler Studenten kostenlos belegt werden können. Insbesondere die Perfektionierung der Englischkenntnisse ist sinnvoll, da mit zunehmendem Studienfortschritt der Umfang der eingesetzten englischsprachigen Literatur kontinuierlich größer wird und die gute Beherrschung der englischen Sprache für die spätere Berufstätigkeit wichtig ist.
 
 
Im Laufe meines Studiums möchte ich gerne ein Semester im Ausland verbringen. Hierfür gibt es an der TU Clausthal vielfältige Möglichkeiten. Für die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen gibt es einen wohldefinierten Prozess mit klaren Regeln.
 
Ja, diese Aussage trifft zu. Die TU Clausthal ist traditionell eine der Universitäten mit dem höchsten Anteil internationaler Studierender in Deutschland. Es bestehen vielfältige Kooperationen mit Hochschulen im Ausland. Auslandsaufenthalte Clausthaler Studenten sind nicht verpflichtend vorgeschrieben, werden jedoch vom Internationalen Zentrum aktiv unterstützt. Die im Ausland erbrachten vergleichbaren Studienleistungen werden für das Clausthaler Studium anerkannt. Voraussetzung hierfür ist lediglich der Abschluss einer Anerkennungsvereinbarung mit dem Studienfachberater des Studiengangs vor Antritt des Auslandssemesters.
 
 
Der Masterstudiengang wird an der TU Clausthal in den drei alternativen Studienrichtungen Produktion und Prozesse, Energie- und Rohstoffmanagement sowie Werkstofftechnologien angeboten.
 
Ja, im Clausthaler Masterstudiengang werden die Studierenden in den drei genannten zukunftsträchtigen Studienrichtungen an aktuelle Forschungsfragen herangeführt. Dabei profitieren sie von der gebündelten Kompetenz der TU Clausthal auf den Gebieten des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, der Rohstoff- und Energiewissenschaften, der Werkstoffwissenschaften und der quantitativen Betriebswirtschaftslehre. Ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte werden durch Schnittstellenfächer wie Operations Management, Industriegütermarketing, Produktionstechnik, Materialfluss und Logistik, Elektrizitätswirtschaft oder Energieökonomik miteinander verbunden. Alternativ zur Fortsetzung des Studiums an der TU Clausthal ist natürlich auch der Wechsel in einen Masterstudiengang einer anderen Universität möglich.
 
 
Als Zulassungsvoraussetzung zum Studium wird ein achtwöchiges Vorpraktikum verlangt. Muss ich den Nachweis über die Praktikantentätigkeit gleich zum Zeitpunkt der Bewerbung für den Studiengang erbringen?
 
Nein, diese Aussage trifft nicht zu. Das achtwöchige Vorpraktikum ist zwar als formale Zulassungsvoraussetzung definiert, kann jedoch auch nach der Immatrikulation noch bis zum Ende des dritten Semesters erbracht werden und ist für die Anmeldung zur Masterarbeit nachzuweisen. In den Prüfungszeiträumen zwischen den Semestern sind jährlich zehn klausurfreie Wochen integriert, die die Absolvierung des Praktikums auch nach Studienbeginn erlauben. Das Praktikum kann als kaufmännisches und/oder technisches Praktikum absolviert werden. Dabei sind die geforderten technischen Tätigkeiten von der gewählten Studienrichtung abhängig.
 
 
Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens kann ich sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufnehmen.
 
Ja, diese Aussage trifft zu. Die meisten Studienanfänger starten zum Wintersemester, dennoch ist auch ein Studienbeginn zum Sommersemester ohne Zeitverlust möglich.
 
 
Erlaubt der Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen ein Teilzeitstudium für Berufstätige und können die Veranstaltungstermine flexibel gewählt werden?
 
Nein, das trifft leider nicht zu. Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens ist als Vollzeitstudiengang konzipiert. Dieser besteht aus Vorlesungen, Übungen, Laborpraktika und Seminaren, die zu festgelegten Zeiten stattfinden. Gemäß dem europäischen Leistungspunktesystems ECTS werden pro Semester durchschnittlich 30 Leistungspunkte vergeben, die jeweils einem durchschnittlichen Workload von 30 Stunden entsprechen. Ein Studium in der vorgesehenen Regelstudienzeit von vier Semestern ist daher mit einer Berufstätigkeit im Umfang von 40 Wochenstunden vergleichbar.
 
 
Stimmt es, dass ich etwa 60 bis 70 % der Zeit meines Studiums in Hörsälen, Seminarräumen oder Laboren verbringe und die übrige Zeit für das Selbststudium und die Prüfungsvorbereitung vorgesehen ist?
 
Nein, stimmt nicht! Der Zeitanteil des Selbststudiums (Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen und Übungen) und der Prüfungsvorbereitung ist mit ca. 60 % noch deutlich höher zu veranschlagen. Die meisten Veranstaltungen des Studiengangs besitzen einen Umfang von drei Wochenstunden über 14 Vorlesungswochen und werden mit 3 oder 4 Leistungspunkten bewertet. Damit steht eine Präsenzzeit an der Universität von 42 Stunden einer durchschnittlichen Arbeitsbelastung von 90 bzw. 120 Stunden pro Veranstaltung gegenüber.
 
 
Der Modellstudienplan des Studiengangs stellt eine Empfehlung dar, wie ich mein Studium organisieren kann, wenn ich innerhalb der Regelstudienzeit von vier Semestern meinen Abschluss machen möchte. Grundsätzlich kann ich mein Studium aber selbstverantwortlich betreiben und auch mehr oder weniger als vier Semester bis zum Abschluss benötigen, wenn dies aus persönlichen Gründen notwendig ist oder sinnvoll erscheint.
 
Ja, diese Aussage trifft zu. Im Unterschied zur Schule betreiben StudentInnen einer Universität ihr Studium in eigener Verantwortung. Diese akademische Freiheit äußert sich auch darin, dass bei Vorlesungen und Übungen keine Anwesenheitspflicht besteht und die in einem Semester zu belegenden Veranstaltungen nicht vorgeschrieben werden. Der regelmäßige Besuch der Veranstaltungen und das Studium nach Modellstudienplan bringen jedoch einige Vorteile mit sich. So ist der Arbeitsaufwand im Studium erfahrungsgemäß deutlich höher, wenn die Vorlesungsinhalte ohne Erläuterungen der Dozenten und ohne Übungen verinnerlicht werden müssen. Weiterhin orientiert sich die Planung der Prüfungstermine an einem Studium nach Modellstudienplan; dieser berücksichtigt außerdem Randbedingungen, die sich aus notwendigen Kenntnissen für den Besuch weiterführender Vorlesungen ergeben.
 
 
Steht im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen die Vermittlung von Faktenwissen im Vordergrund? Kommt es bei der Prüfungsvorbereitung darauf an, den Vorlesungsstoff möglichst effizient auswendig zu lernen und detailgetreu wiedergeben zu können?
 
Nein! Durch das Studium sollen Fachkenntnisse und Fähigkeiten erworben werden, die ein problemorientiertes Arbeiten gewährleisten und eine lebenslange Weiterqualifikation ermöglichen. Hierbei sollen insbesondere Methodenwissen und Abstraktionsfähigkeit vermittelt werden. Daher liegt der Schwerpunkt von Prüfungen typischerweise auf der Anwendung und Übertragung erlernter Verfahrensweisen auf bekannte oder abgewandelte Problemstellungen. Diese sogenannte Methoden- und Transferkompetenzen können nur mit viel Übung erlangt werden. Daher ist fast jede Vorlesung des Studiengangs mit einer Übungsveranstaltung kombiniert, in der die Inhalte der Vorlesung anhand von Aufgaben und Fallstudien illustriert und angewandt werden.
 
 
Für weiterführende Veranstaltungen im Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Clausthal sind Englischkenntnisse erforderlich.
 
Die Aussage ist richtig. Englischsprachige wissenschaftliche Texte lesen und verstehen zu können, ist insbesondere für Seminare und weiterführende Veranstaltungen erforderlich. Auch kommt man bei der Anfertigung einer Abschlussarbeit bei den meisten Themen ohne englischsprachige Literatur nicht aus.
 
 
Ist ein Auslandssemester denn Pflichtbestandteil des Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Clausthal?
 
Nein, das trifft nicht zu. Einen Teil des Studiums im Ausland zu absolvieren, ist für Studierende im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre an der TU Clausthal keine Pflicht. Gleichwohl bieten wir zahlreiche Kooperationen mit europäischen und außereuropäischen Universitäten an und unterstützen Studierende bei ihren Vorbereitungen auf ein Auslandssemester.
 



Zulassungsvoraussetzung

Voraussetzung für den Zugang zum Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen ist in der Regel ein Bachelor-Abschluss oder ein gleichwertiger Abschluss im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen oder einem fachlich eng verwandten Studiengang mit der Note 3,0 oder besser (qualifizierter Abschluss).

Aufbau des Studiums

Im Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen werden die Studierenden in den drei Studienrichtungen Produktion und Prozesse, Energie- und Rohstoffmanagement sowie Werkstofftechnologien an aktuelle Forschungsbereiche herangeführt. Dabei profitieren sie von der gebündelten Kompetenz der TU Clausthal auf den Gebieten des Maschinenbaus und der Verfahrenstechnik, der Rohstoff- und Energiewissenschaften, der Material- und Werkstoffwissenschaften  und der quantitativen Betriebswirtschaftslehre. Ingenieur- und wirtschaftswissenschaftliche Inhalte werden durch Schnittstellenfächer wie Operations Management, Industriegütermarketing, Produktionstechnik, Materialfluss und Logistik, Elektrizitätswirtschaft oder Energieökonomik miteinander verbunden. 

Im Einzelnen sind die folgenden Pflichtfächer zu belegen:

Gemäß Ausführungsbestimmungen (AFB 2008) bei einem Studienbeginn bis einschl. Sommersemester 2014

Wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Fächer

Allgemeine Fächer

  • Entscheidung und Koordination
  • Industrieökonomik
  • Wirtschaftsrecht

Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement

  • Umweltrechnungswesen
  • Energieökonomik
  • Energierecht

Studienrichtungen Produktion und Prozesse sowie Werkstofftechnologien

  • Operations Management II
  • Industriegütermarketing
  • Strategisches Management

und weitere acht Wahlpflichtfächer aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften 

Ingenieurwissenschaftliche Fächer

Schwerpunktbildung in einer Studienrichtung 

Energie- und Rohstoffmanagement

  • Verbrennungstechnik
  • Einführung in die Geowissenschaft I
  • Elektrizitätswirtschaft
  • Regenerative Energiequellen
  • Erdgastransport /Erdgasverteilung

Produktion und Prozesse

  • Rechnerintegrierte Produktentwicklung
  • Produktionstechnik
  • Messtechnik
  • Materialfluss und Logistik

Werkstofftechnologien

  • Chemie für Wirtschaftsingenieure
  • Materialwissenschaftliche Grundlagen
  • Produktentwicklung und Messtechnik

Gemäß Ausführungsbestimmungen (AFB 2014) bei einem Studienbeginn ab WS 2014/15

Wirtschafts- und rechtswissenschaftliche Fächer

Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement 

  • Umweltrechnungswesen
  • Rechnungswesen für die Energiewirtschaft
  • Betriebliche Planung von Energiesystemen
  • Umweltökonomik
  • Energieökonomik
  • Energierecht
  • Wirtschaftsrecht I und II

 Studienrichtung Produktion und Prozesse 

  • Operations Management II
  • Marktforschung II
  • Projektmanagement
  • Industrieökonomik
  • Außenwirtschaft
  • Industriegütermarketing
  • Wirtschaftsrecht I und II

 Studienrichtung Werkstofftechnologien 

  • Internationales Management
  • Internationale Rechnungslegung
  • Erfolgssteuerung
  • Industrieökonomik
  • Außenwirtschaft
  • Industriegütermarketing
  • Wirtschaftsrecht I und II

Ingenieurwissenschaftliche Fächer

Energie- und Rohstoffmanagement 

  • Tiefbau I
  • Tagebautechnik
  • Erdöl-/Erdgas-Produktionssysteme
  • Fossile und regenerative Energieressourcen
  • Elektrizitätswirtschaft
  • Elektrische Energieerzeugung
  • Grundlagen Erdgastransport und -verteilung
  • Elektrische Energieverteilung

 Produktion und Prozesse 

  • Rechnerintegrierte Produktentwicklung
  • Rechnerintegrierte Fertigung
  • Fabrik und Anlagenplanung
  • Materialfluss und Logistik

 Werkstofftechnologien 

  • Materialwissenschaft II
  • Allgemeine und anorganische Chemie II
  • Einführung in die organische Chemie II
  • Werkstofftechnik I und II
  • Thermochemie der Werkstoffe

In allen Studienrichtungen werden die Pflichtfächer durch weitere Wahlpflichtmodule ergänzt. Die Wahlpflichtmodule können aus einem Katalog der jeweiligen Lehreinheiten gewählt werden. Weitere Lehrveranstaltungen in Form von Projektarbeiten, Seminaren und Praktika vervollständigen die Ausbildung.

Industriepraktikum

Bestandteil des Studiums ist eine berufspraktische Tätigkeit im Umfang von acht Wochen, die als kaufmännisches und/oder technisches Vorpraktikum zu leisten ist. Dies bedeutet, dass das Praktikum vor Aufnahme des Studiums, spätestens jedoch zum Ende des dritten Fachsemesters absolviert worden sein muss. Für die Anmeldung zur Masterarbeit ist das Vorpraktikum zwingend nachzuweisen.

Berufsbild und Arbeitsmarkt

Der Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen führt an die aktuellen Forschungsgrenzen und ermöglicht so den schnellen Transfer von neuem Wissen in die betriebliche Praxis. Die TU Clausthal strebt eine generalistische Ausbildung an, mit einer Kombination aus allgemeinem Technik- und Wirtschaftsverständnis, die zur Aufnahme sehr anspruchsvoller Tätigkeiten in der Industrie befähigt. Die thematischen Schwerpunkte finden ihren Ausdruck in drei Studienrichtungen. In der zukunftssicheren Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement wird die Energieversorgung in ihrer gesamten Wertschöpfungskette, von der Förderung energiehaltiger Ressourcen bis hin zur Vermarktung der verschiedenen Energieformen, erfasst. Die allgemeiner ausgerichtete Studienrichtung Produktion und Prozesse umfasst die generelle fertigungswirtschaftliche Produktionsprozessperspektive. Die werkstofftechnologische Studienrichtung bereitet auf eine Tätigkeit in Industriezweigen vor, in denen moderne metallische, anorganische und organische Werkstoffe erforscht, entwickelt, eingesetzt und vermarktet werden. Wie auch für den Bachelor-Studiengang gelten als wichtige Beschäftigungsfelder die Rohstoff- und verfahrenstechnische Industrie, die Energiewirtschaft, der Maschinenbau, die Stahl-, die Kunststoff-, die Baustoff- und die Automobilindustrie sowie insbesondere auch Unternehmensberatungen.

Studienfachberatung


Prof. Dr. Winfried SteinerProf. Dr. Winfried Steiner

Telefon: +49 5323 72-7650
E-Mail: winfried.steiner@tu-clausthal.de
Institut für Wirtschaftswissenschaft
Julius-Albert-Straße 2
38678 Clausthal-Zellerfeld
 

 

Studienrichtung Energie- und Rohstoffmanagement

Dipl.-Ing. Thomas HardebuschDipl.-Ing. Thomas Hardebusch
Telefon: +49 5323 72-3178
Fax: +49 5323 72-2371
E-Mail: thomas.hardebusch@tu-clausthal.de
Institut für Bergbau
Erzstraße 20
38678 Clausthal-Zellerfeld

Studienrichtung Produktion und Prozesse

Prof. Dr.-Ing. Norbert MüllerProf. Dr.-Ing. Norbert Müller
Telefon: +49 5323 72-2271
Fax: +49 5323 72-3501
E-Mail: mueller@imw.tu-clausthal.de
Institut für Maschinenwesen
Robert-Koch-Straße 32
38678 Clausthal-Zellerfeld

 

Studienrichtung Werkstofftechnologien


Dr. Leif SteuernagelDr. Leif Steuernagel
Telefon: +49 5323 72-2947
Fax: +49 5323 72-2324
E-Mail: leif.steuernagel@tu-clausthal.de
Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik
Agricolastraße 6
38678 Clausthal-Zellerfeld

 
Foto: Olaf Möldner
Überblick
Typ: Master-Studiengang
Dauer: 4 Semester
Unterrichtssprache: Deutsch
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung: Bachelor-Studium Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Clausthal ansonsten siehe Zulassungsvoraussetzungen
Studienbeginn:
Empfohlen wird das Wintersemester, möglich ist auch das Sommersemester.

Kontakt  Datenschutz  Impressum  Verantwortlich: Webmaster
© TU Clausthal 2016